Philippinen: Während die 8. Infanteriedivision der Söldner von „aufstandsfreien“ Gebieten träumt … gewinnt die NPA Ost-Visayas hunderte neue Unterstützer

Das Efren Martires Kommando der NPA in den Ost-Visayas bezeichnet das Geschwätz des Oberkommandierenden der 8. Infanteriedivision, General Mario Chan, von einer „aufstandsfreien“ Region als fernab aller Realitäten, weil die NPA von den Tatsachen her derzeit Hunderte neue Unterstützer trotz der Offensiven der Söldnerstreitkräfte mit deren Einsatzplan Bayanihan gewinnt. „Hohle Pressemitteilungen gewinnen keinen Krieg. Entscheidend ist die Unterstützung durch die Volksmassen“, so Genosse „Ka Karlos“ Manuel, Sprecher des Efren Martires Kommandos der NPA. „Allein in Leyte, welches von der 8. Infanteriedivision zur „aufstandsfreien“ Zone im Dezember 2011 verklärt wurde, organisierte die NPA mindestens 500 neue revolutionäre aktive Kämpfer unter den Bauern, Frauen und Jugendlichen binnen drei Monaten, auch als der Einsatzplan Bayanihan voll entfaltet wurde. Die NPA war auch imstande, mehr Siedlungen als jemals zuvor zu erreichen. Die revolutionären Massenorganisationen der Bauern, der Frauen und der Jugendlichen bilden die Massenbasis der demokratischen Volksregierung. Sie unterstützen den bewaffneten Kampf. Aus ihren Reihen werden die besten Söhne und Töchter des Volkes für die NPA rekrutiert.
„Die 8. Infanteriedivision mag bei einigen Beamten vor Ort auf Unterstützung stoßen. Aber ihre Truppen konnten das Volk nicht beeindrucken. Söldner organisierten sogar Volksfeste mit Spanferkeln und Basketball-Turnieren, nur um Zulauf für ihre Veranstaltungen in einigen Ortschaften in Leyte zu erreichen. Demgegenüber vertraut das Efren Martires Kommando auf die Zerschlagung des Einsatzplans Bayanihan und auf den Zugewinn an Kraft auf der Insel Samar, wo die revolutionäre Bewegung im Volk weitaus länger verwurzelt ist als auf der Insel Leyte.“
Manuel bezichtige General Chan der Tatsachenfälschung, weil er es so darstellt, als würde die NPA ein Terrorregime in der Ortschaft Matuguinao in West-Samar errichten. „Die NPA beachtet und wahrt die Menschenrechte und hält sich an das internationale humanitäre Recht. Sie gibt dem Leben von Zivilpersonen die höchste Priorität. Die NPA hat nichts mit der Aussetzung des Unterrichts in den fünf Grundschulen in Matuguinao sowie den Drohungen gegen Beamte vor Ort zu tun. „Andererseits zeigt die Umsetzung des Einsatzplans Bayanihan das fortgesetzte Klima der Straflosigkeit für begangene Verletzungen der Menschenrechte und des internationalen humanitären Rechts unter dem Aquino-Regime. Zum Beispiel halten sich die Truppenangehörigen der 8. Infanteriedivision routinemäßig innerhalb ziviler Ortschaften auf. Sie kampieren in zivilen Häusern wie Schulen, Krankenstationen und Bürgermeistereien. Bemerkenswert ist auch, dass die 8. Infanteriedivision gegenwärtig ein ganzes Bataillon, das 14. Infanteriebataillon, in Matuguinao stationiert. Matuguinao ist ein kleiner Ort mit gerade mal 5000 Einwohnern. Wer steht da bitte als derjenige dar, der dort durch eine militärische Übermacht das Volk in Angst und Schrecken versetzt?“
Des weiteren machte sich der Sprecher des Efren Martires Kommandos der NPA über Oberstleutnant Niceforo Diaz, den militärischen Einsatzleiter der 8. Infanteriedivision, lustig, welcher den Angriff der NPA vom 20. Dezember 2011 in Las Navas im Norden der Insel Samar geißelte. „Die NPA ist Oberstleutnant Diaz dankbar, dass er seinen Mund aufgemacht hat und alle Zweifel darüber beseitigt hat, dass er ein Vollidiot ist. Halten wir einfach mal die Tatsachen fest: Das Aquino-Regime erklärte einen einseitigen Waffenstillstand vom 16. Dezember bis 2. Januar. Dies wurde von der NPA durch unsere Erklärung eines einseitigen Waffenstillstands vom 24.-26. Dezember sowie vom 31. Dezember bis 2. Januar erwidert. Aber Truppenverbände des 34. Infanteriebataillons waren am 20. Dezember noch in militärischen Einsätzen. Nur daher konnte die NPA ihnen den Hinterhalt legen, kurz bevor der Waffenstillstand der NPA beginnen sollte. Die Truppenverbände des 34. Infanteriebataillons verletzten folglich die Waffenstillstandserklärung der Regierung Aquino. Demgegenüber war der Angriff der NPA vollauf gerechtfertigt. Dies nicht nur, weil zu jenem Zeitpunkt gar kein Waffenstillstand seitens der NPA bestand. Sondern mehr noch als Abstrafung der Truppenverbände der Regierung Aquino, welche ihr eigenes Wort nicht einhielten.#

Mitteilung des Efren Martires Kommandos der NPA Ost-Visayas vom 6. Januar verfasst von Genossen „Karlos Manuel“, Sprecher der NPA Ost-Visayas, überarbeitete Übersetzung aus  kommunisten-online.de

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