Antwort auf die Kritik von Martin Schlegel „Diskussion des Artikels ‚Digitalisierung der Produktionsprozesse'“

Kritisiert wird, es würde „nicht genau definiert, was die Autor(in)en unter Digitalisierung verstehen“. Digitalisierung ist kein marxistischer, sondern ein schwammig bürgerlicher Begriff, dazu da, um nichts zu klären, aber alles zu verwischen und zu verschleiern. Wir haben das ausdrücklich in der Fußnote 1 unseres Textes dargelegt. Eine „genaue Definition“ eines solchen an und für sich zwielichtigen Begriffs erübrigt sich. Wir haben allerdings – wie im Text erläutert – diesen schwammigen egriff wie auch andere derartige bürgerliche Begriffe (z.B. „physisch“ vs. „virtuell“ – siehe Fußnote 2 unseres Textes) aus praktischen Gründen und dem üblichen Sprachgebrauch folgend dennoch verwendet. Die „technischen Bestandteile“ der Digitalisierung im Einzelnen zu erörtern, war nicht unser Ziel. Die inkriminierte Definition auf S.8 stammt übrigens nicht von uns, sondern ist ein Zitat von René Arnsburg („Maschinen ohne Menschen? Industrie 4.0“). Dass der Begriff als solcher nicht nur „unglücklich“ ist, sondern direkt ein Fetischbegriff und dass er „die Softwareseite überbetont“ versteht sich – unser ganzer Artikel trommelt ja gerade gegen den „Digitalisierungs“-Fetisch. Weiterlesen

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Diskussion des Artikel „Digitalisierung der Produktionsprozesse“

Nachstehend möchten wir eine Kritik von Martin Schlegel an der der PR 75, welche uns vor einiger Zeit erreicht hat, zwecks Diskussion veröffentlichen.

Unsere Antwort findet sich unter: https://prolrevol.wordpress.com/2018/10/06/antwort-auf-die-kritik-von-martin-schlegel-diskussion-des-artikels-digitalisierung-der-produktionsprozesse/

 

Diskussion des Artikel „Digitalisierung der Produktionsprozesse“

Nach Erscheinen der AzD 87 erhielt die AzD-Redaktion einen Link[1] zu der Sondernummer 75s der Zeitschrift Proletarische Revolution der Initiative für den Aufbau einer Revolutionär-Kommunistischen Partei. Dazu möchte ich im Folgenden mit einigen Kritikpunkten eine Diskussion anstoßen. Weiterlesen

کشتار تظاهرکنندگان فلسطینی را محکوم کنید!

 

Stellungnahme der KP-Philippinen zum Massaker in Gaza (persisch):

با حرکت از منافع خلق و نیروهای انقلابی حزب کمونیست فیلیپین، نفرت و انزجار عمیق خود را علیه دولت فاشیستی اسرائیل و کشتار تظاهرکننده­گان فلسطینی ابراز داشته و از محکومیتِ این جنایت توسط جامعه جهانی پشتیبانی می­کنیم. دوشنبه گذشته (5/14) معترضین با قدرتی مرگبار در نوار غزه مورد حمله قرار گرفتند که در جریان آن 60 نفر کشته و نزدیک به 3000 نفر زخمی شدند.

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Migrante Austria: Ehre den getöteten MärtyrerInnen

Ehre den Getöteten von San Jose (Antique):

Ka Dudi (Felix Salditos), et al.,

Ehre unseren geliebten GenossInnen!

 

Wir von Migrante Österreich machen das faschistische Duterte Regime für das in der Nacht des 15. August 2018 stattgefundene Massaker von Atabay, einem Stadtteil von San Jose in der Provinz Antique, verantwortlich, bei dem die Erziehungs-, Forschungs- und Propagandaabteilung der Panay-Sektion der Nationaldemokratischen Front der Philippinen ausgelöscht wurde.

Entgegen den Behauptungen der Regierung, zeigen die Fakten, dass dieses MASSAKER von dem 61. Infanteriebataillon der 301. Brigade, der Antique PMF und der Nationalpolizei von San Jose gezielt geplant und durchgeführt wurde.

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Der vermeintliche Faschismus Donald Trumps und der seltsame Antifaschismus eines Bob Avakians

In nachfolgenden Artikel möchten wir uns mit dem Faschismus-Verständnis der Revolutionär-Kommunistischen Partei der USA (RCP, USA) auseinandersetzen. Diese Partei hat seit etwa zehn Jahren mit ihrer Abkehr vom Marxismus-Leninismus-Maoismus, ihren revisionistischen Übergang zum utopischen Kommunismus („Neue Synthese“) sowie einer Kult-ähnlichen Verehrung ihres Vorsitzenden Bob Avakian für weitere Verwirrung in einer ohnehin geschwächten Internationalen Kommunistischen Bewegung gesorgt und die Desintegration der R.I.M.[1] entschieden mitbefördert. Weiterlesen

Konjunkturentwicklung und Wachstumseinbruch 2019

Trendwende der Konjunkturentwicklung und prognostizierter Wachstumseinbruch 2019

(Juli 2018)

Will man eine ernsthafte politische und gewerkschaftliche Arbeit machen, muss man laufend die Entwicklung der objektiven Bedingungen des Klassenkampfes verfolgen. Dazu gehört auch die Konjunkturanalyse. Das ist wichtig, um die konkreten Interessen der Bourgeoisie, die Konkurrenzzwänge, unter denen sie steht, und ihre Spielräume in puncto Ausbeutung und Ausplünderung einzuschätzen. Wie läuft die Profitmacherei? Wie läuft die Akkumulation (die Investitionen)? Wie der Waren- und Kapitalexport? Wie entwickelt sich die Konkurrenzposition des österreichischen Kapitals? Profitiert es von Vorsprüngen gegenüber den Konkurrenten oder schmelzen diese ab? Daher befassen wir uns regelmäßig mit solchen Fragen. Die vierteljährlichen Konjunkturberichte und -prognosen der bourgeoisen Wirtschaftsforscher von WIFO und IHS sowie der Österreichischen Nationalbank bieten speziell für die Konjunkturanalyse einen naheliegenden Anlass. Insbesondere gilt das an Wendepunkten der Entwicklung, wie die Entwicklung seit etwa der Jahreswende 2017/18 einen darstellt und wie es sich jetzt erstmals markant in den Juniberichten niederschlug. Weiterlesen