وضعیت کنونی کاتالونی و حق تعیین سرنوشت

Zur Lage in Katalonien (Persisch)                                                                  farsi-Katalonia.pdf

وضعیت کنونی کاتالونی و حق تعیین سرنوشت

 

  • نقطه آغاز

کاتالونی،­ ملتی مستقل و دارای صد­ها سال تاریخ همراه با سرکوب  ومقاومت ملی بوده­است که هم درزبان و فرهنگ کاتالونی و هم در و یژگی نظام حقوقی آن بیان صریح و علنی یافته است. با 5/7 میلیون نفرجمعیت ویک جامعه توسعه یافته سرمایه­داری، کاتالونی قابل مقایسه با اقلیت­های ضعیف و کوچک ملی و یا با ملت­های  درحال زوال و ادغام شده در ملت­های بزرگتر وحتی قابل مقایسه با ملیت­های در حال تجزیه و یا با مجمع الجزیره­ای از زبانها  نیست. مردم این منطقه بیش از چندین سده است که علیه سرکوب ملی مبارزه می­کنند. این مبارزه از سال 1714 با تسخیر، اشغال و سرکوب خونین کاتولونی وهرآنچه که مربوط به کاتالونی بود توسط رژیم اسپانیائی بوربون­ها (Bourbonen) Weiterlesen

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Veranstaltung zu 100 Jahre Oktoberrevolution

100JahreOkt

 

100 Jahre seit der Oktober-Revolution 1917.

Die sozialistische Revolution inspiriert uns, lehrt uns und leitet uns an

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IA*RKP Österreich (Oktober 2017)

Die Oktoberrevolution war ein Sprung in der Geschichte der Menschheit und prägte die Ereignisse des 20. Jahr­hunderts, denn sie hat nicht nur in Russland eine grundlegende Veränderung herbeigeführt. Ihre bür­ger­lich-demokratischen Inhalt dabei waren: Säuberung der sozialen Verhältnisse des Landes von mittelalter­li­chen Strukturen, von Lebeigenschaft und Feudalismus. Sie eröffnete auch darüber hinaus für die gesamte Menschheit die Perspektive, dass eine neue Welt möglich ist. Die sozialistische Oktoberrevolution zeigte, wie die Werktätigen an der Macht im Stande sind, auf den Trümmern der alten Gesellschaft unter der Dik­tatur des Proletariats eine neue, sozialistische Gesellschaft, frei von kapitalistischer Unterdrückung und Aus­beutung, aufbauen zu können. Weiterlesen

Herbst 2017: Konjunkturaufschwung oder bloßes Strohfeuer?

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Die Gemüter der Bourgeois aller Couleurs gehen derzeit über vor Begeisterung über den lang ersehnten, x-mal prognostizierten, aber nie eingetretenen, jetzt aber vielleicht doch endlich stattfindenden Konjunkturaufschwung, die „Trendwende“, die die Profitmacherei aus der seit dem Wirtschafts- und Finanzkrach 2008/09 anhaltenden Stagnation herausführen soll. Je näher die Parlamentswahlen rücken, desto lärmender wird die Verkündigung der „frohen Botschaft“. Insbesondere die SPÖ-Regierungsriege tut sich dabei hervor, heftet sie doch das Lüfterl an „Erholung“, das sich in den letzten Monaten abzeichnete, maßgeblich auf ihre Fahnen.

Hat tatsächlich ein Konjunkturaufschwung eingesetzt – oder handelt es sich wieder nur um ein Strohfeuer wie 2010/11? Das ist nicht unwichtig für die Bedingungen des Klassenkampfes, speziell wenn es um Löhne, Arbeitszeit, Arbeitsbedingungen geht. Um es zu beurteilen, darf man sich nicht durch diese oder jene Zahl blenden lassen, die jetzt hinausposaunt wird, zumal viele dieser Zahlen nichtssagend sind (wie z.B. die Gesamtzahl der Beschäftigten, unter Vernachlässigung dessen, dass es sich bei den allermeisten „neuen Jobs“ um Mini- und andere prekäre Jobs handelt) und viele auch frech gezinkt (wie z.B. die Arbeitslosenquote). Vielmehr muss man sich die Gesamtheit der Fakten anschauen. Weiterlesen

Frankreich: Einiges, was man von den französischen Wahlen mitnehmen kann …

Zuerst kamen die Präsidentschaftswahlen. Eine Mehrheit wählte noch gültig und stimmte für diejenige Partei, die sie in den nächsten fünf Jahren „ver- und zertreten“ würde (nach einem Zitat von Marx). Aber 21,8 Millionen oder 41% von 53,2 Millionen Wahlberechtigten wählten nicht oder ungültig. Ein neuer Rekord, wie die Bourgeoismedien besorgt berichteten. Damals wussten sie noch nicht, wie die Parlamentswahlen ein paar Wochen später diesbezüglich ausgehen würden. In die Stichwahl der Präsidentschaftswahlen kam – mit massiver Unterstützung durch Sozialdemokraten und Republikaner – der von Finanzkapital und herrschenden Medien unglaublich gehypte Macron auf 20,75 Millionen Stimmen und wurde damit Präsident. Das waren 66,1% der gültigen Stimmen. Im ersten Wahlgang – also ohne Kollaboration der Sozialdemokratie und der Republikaner – hatte der Bursche gerade einmal 24,01% ergattert. Die imposant erscheinenden 66,1% repräsentieren aber trotz aller dieser „Wähler des „kleineren Übels“ nur 39% der Wahlberechtigten. Die Le Pen vom Front National unterlag zwar überraschend deutlich, wurde sie doch von den Bourgeoismedien – sichtlich interessiert – schon als mögliche Siegerin gehandelt bzw. ein solches Gespenst an die Wand gemalt, erreichte aber immerhin 10,64 Millionen Stimmen (33,9% der gültigen Stimmen bzw. 20% der Wahlberechtigten). Wie wurde sie überhaupt Gegenkandidatin? Erstens durch den Zusammenbruch der Sozialdemokratie, zweitens weil viele Macron nur wählten, um „den FN einzudämmen“ und drittens weil der „linke“ Mélenchon im ersten Wahlgang um einige wenige Zehntelprozentpunkte schlechter abgeschnitten hatte (19,58% der gültigen Stimmen gegen 21,30% des FN).

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